Suchmaschinenoptimierung (SEO)-Textagentur RankTex

Endlich ist der Traum von der ersten eigenen Webseite wahr geworden. Vielleicht ging Ihnen die Gestaltung der Webseite leicht von der Hand, Sie haben viele Ideen umgesetzt, Spezialeffekte eingebaut und Anregungen von Freunden und Bekannten umgesetzt. Doch aller Anfang ist schwer und nicht alles, was auf den ersten Blick attraktiv aussieht, verschafft auch gleich noch ein gutes Suchmaschinenranking. Denn hier gibt es eine ganze Reihe Fallen, die genau das Gegenteil von dem bewirken, was man eigentlich wollte. Daher ist es sinnvoll, unsere Tipps für eine gelungene Suchmaschinenoptimierung (SEO) unbedingt zu befolgen und so schon im Vorfeld alle Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, damit die Webseite ein hohes Ranking bekommt und von vielen Nutzern gefunden werden kann. Denn Suchmaschinen arbeiten nach einem mathematischen Prinzip und mit einem geheimen Algorithmus, den eigentlich nur Google selbst kennt. Es gibt aber ein paar Experten-Tricks und Kniffe, um eine Webseite optimal umzusetzen. Meistens ist es nicht schwer auch eine bereits bestehende Seite zu optimieren, denn oft reichen kleine Veränderungen und Fehlerbehebungen aus um für ein Besucher-Plus zu sorgen.

Suchmaschinenoptimierung – Die ersten Schritte

Damit eine Suchmaschine überhaupt weiß, dass eine neue Seite im Internet vorhanden ist, sollte man seine Webseite mittels „Google Sitemaps“ anmelden. Mit diesem Tool kann man Google von seiner Seite wissen lassen und auch zusätzliche Parameter mitteilen. Zum Beispiel kann man selbst einschätzen wie wichtig eine bestimmte Datei oder Unterseite ist oder wie oft man sie ändern wird. Diese Mitteilung an Google sorgt allerdings nur dafür, dass Ihre Seite überhaupt erstmals im Suchmaschinenranking aufgenommen wird, eine gute Platzierung erhält man letztendlich nur durch viele Besucherzahlen. Und diese wiederum erhält man in der Regel durch Links und Verlinkungen, denn wie sonst soll man Nutzer auf Ihre Seite aufmerksam machen. Und hier stellt sich für einen Anfänger dann auch gleich die erste Frage: Wie viele interne und wie viele externe Verlinkungen werden denn von Google als „gut“ bewertet?

Suchmaschinenoptimierung – Verlinkungen richtig umsetzen

Daher sind die Verlinkungen innerhalb der Webseite einer der wichtigsten Punkte, die es zu berücksichtigen gibt. Suchmaschinen wollen die Struktur einer Webseite erfassen. Dies gelingt besser, je strukturierter eine Webseite ist. Daher sollte unbedingt eine Navigation mit Text verwendet werden, statt einer rein grafischen Navigation. Dies funktioniert am besten, wenn man jeder Unterseite ein Keyword zuteilt und dieses in den Link einfließen lässt. Verwendet man zu oft die gleichen Wörter, kann dies wiederum als Spam gewertet werden.
Ganz anders sieht es anders herum aus, nämlich wenn es um Links geht, die zu Ihrer Webseite hin führen. In diesem Fall kann man nicht genug haben. Denn je mehr Seiten auf Ihre Seite verweisen, umso höher bzw. wichtiger stuft die Suchmaschine die Seite ein. Diese Eigenschaft wird auch Off-Page Optimierung genannt. Sie basiert auf der Zahl und der Qualität der Links, die zu Ihrer Seite führen. Auch hier gilt, dass die Links genau wie Verlinkungen auf Ihrer Seite Keywords enthalten und sich nicht wiederholen sollten. Daher ist es auch wichtig, dass diese Links authentisch sind, also nicht durch ein Tool generiert werden, um möglichst viele Links in möglichst kurzer Zeit zu erhalten, sondern von echten anderen Seiten und Anbietern stammen. Eine Möglichkeit diese dazu zu bekommen Ihre Seite zu verlinken ist das gute alte „betteln“ oder auch das Prinzip „Eine Hand wäscht die andere“, also gegenseitig Werbung füreinander machen.

Profi-Tipp: Als angehender Blog-Seiten-Betreiber kann es zum Beispiel Sinn machen, andere Blogseiten mit ähnlicher Thematik anzuschreiben und zu fragen, ob man deren Angebot auf dem eigenen Blog in einem „Blog des Monats“-Artikel vorstellen darf. In der Regel führt ein solcher Artikel auch immer zu einem rückführenden Link von der Seite, über die man schreibt.
Neben der Off-Page Optimierung gibt es auch die OnSite Optimierung. Wie der Name schon sagt geht es hierbei um die Optimierung der Seite bzw. des Quellcodes. Während früher versucht wurde, möglichst viele Keywords unterzubringen und mit Hervorhebungen wie strong, bold und italic zu glänzen, weiß man heute, dass weniger mehr ist. So sollte die Keyword-Dichte nur bei ca. 3-4% pro Seite liegen, dafür sollten diese gezielt eingesetzt werden wie zum Beispiel im Titel der Webseite oder in Überschriften und einige wenige Male im Fließtext. Tauchen die Keywords zu oft auf, werten Suchmaschinen dies oft als Spam und es passiert genau das Gegenteil von dem, was Sie eigentlich wollen, Ihre Webseite steigt im Ranking ab, oder verschwindet sogar ganz aus der Datenbank. Das wäre fatal. Daher folgt jetzt ein kurzer Ausblick auf den korrekten Einsatz der Suchwörter.

SEO-Exkurs: Twitter & Facebook nicht unterschätzen

Zu den Off-Page-Verlinkungen zählen auch die Fanseiten der eigenen Homepage auf Facebook oder Twitter. Es macht daher Sinn, jeden neuen Artikel auch als Link auf dem sozialen Netzwerk zu posten. So bekommt man ganz umsonst und ohne Zutun Dritter zwei Off-page-Links „geschenkt“. Es versteht sich von selbst, dass zeitgleich mit der Pflege der eigenen Homepage auch der Auftritt in den sozialen Netzwerken gepflegt werden muss. Hier sollte man zum Beispiel immer freundlich auf Kommentare antworten und sich an Diskussionen beteiligen. Man darf nicht unterschätzen, wie viele zusätzliche Seitenbesucher man allein über den richtigen Facebook-Auftritt generiert. Allein durch das Weiterleiten des geposteten Artikel-Links der eigenen Homepage, wird über die sozialen Netzwerke eine enorme Reichweite erzielt.

SEO-Keywords – „wenn Keywords meine Sprache wären“

Keywords sind das A und O einer jeden Webseite. Doch wie findet man die richtigen Keywords? Eine Möglichkeit ist es eine Keyword-Datenbank wie Google Suggest oder ein WDIF-Tool zu benutzen. Diese zeigt an, welche Suchbegriffe Nutzer in die Suchmaschine eingeben, wenn sie nach ähnlichen Seiten suchen. Auch andersrum ist es möglich, die Datenbank zeigt wichtige Suchbegriffe an, wenn man direkt die eigene Webseite eingibt. Außerdem sollte man unbedingt ein Analyseprogramm zu Rate ziehen. Dieses kann anzeigen über welche Suchbegriffe eine Konversion auf Ihrer Webseite hinzugefügt wird. Simple Methoden zur Keyword-Optimierung sind natürlich außerdem das Befragen von Freunden und Bekannten sowie die Analyse von Meta-Angaben anderer ähnlicher Webseiten. Dabei sollte man jedoch immer daran denken weniger ist mehr, sprich wenige aussagekräftige Suchbegriffe bringen weit mehr als viele wahllos gewählte.
Profi-Tipp: Es kann vorkommen, dass man für den Einsatz der richtigen Keywords und die Wahl der besten Überschrift genau so viel Arbeitszeit einplanen muss, wie für die eigentliche Texterstellung! Das ist am Anfang vollkommen normal. Mit der Zeit wird das besser.

SEO-Optimierung durch die richtige Analyse

Um Besucher zu binden, ist es auch wichtig, diese zu kennen. Nicht nur der Webseiten-Administrator, sondern auch die Suchmaschine versuchen, die entsprechende Zielgruppe zu erkennen, indem sie Links auf Ihrer Webseite analysieren und Informationen über z.B. die Besuchsdauer sammeln. Daher empfiehlt es sich, genau wie eine Suchmaschine, eine Analysesoftware zu benutzen. Diese analysiert die Usability und verrät, ob die Webseite optimal für Nutzer ist. Gefragt Tools sind beispielsweise E-Tracker, Webtrekk, Infotools oder Google Analytics. Letztgenanntes ist kostenlos und kommt direkt von Google. Da man als Seitenbetreiber primär in der Google-Suche gefunden werden will, sollte man das Analyse-Tool von Google nutzen. Es ist zwar schön, wenn man auch in einer Bing-Suche gefunden wird, für ein Plus an Besuchern wird das aber nur in Ausnahmefällen führen. Eine Ausnahme machen hier noch iPhone & Co. Die Gerätschaften von Apple setzen zum Teil auf die Suchmaschine Bing. Das heißt aber nicht, dass man die Seiet jetzt zweifach anpassen muss. Wenn man die Vorgaben der Google-Analyse erfüllt, wird auch Bing die Seite ranken und bei Bedarf suchen.

Vorsicht vor zu schnellem Wachstum der Rankings

Suchmaschinen wie Google sind darauf ausgelegt, Spam zu erkennen und zu beseitigen. Sprich eine solche Webseite aus dem Suchmaschinenranking zu entfernen oder bestenfalls sehr schlecht zu bewerten. Dies geschieht durch tägliche Analyse. Stellt Google also fest, dass eine Webseite über Nacht eine beträchtliche Anzahl an Seiten und Links hinzugewonnen hat, geht Google davon aus, dass diese Seite Spam beinhaltet. Natürlich gilt dies nur für private Webseiten und nicht für große Nachrichtenseiten wie zum Beispiel spiegel.de. Daher sollte man sicherstellen, dass man sich bei der Gestaltung der Seite Zeit lässt und nur wichtige, neue Inhalte darstellt und verlinkt. Sprunghaftes Wachstum ist nicht organisch und wird auch potenzielle Nutzer der Seite mehr verwirren als sie dauerhaft zu binden. Das ist eine der wohl wichtigsten Regeln für die Suchmaschinenoptimierung. Wenn es um den Inhalt geht, ist weniger oft mehr und der Faktor Zeit enorm wichtig. Das organische Wachstum Ihrer Seite sorgt dafür, dass Kunden sich langfristig wohl fühlen werden, weil ihnen die Struktur und der Aufbau der Seite vertraut sind. Neue Inhalte und Links sollten immer nur häppchenweise und in überschaubaren Abständen hinzu kommen, so dass sich Kunden zu jeder Zeit gut orientieren können und nicht mit zu vielen neuen Inhalten und Links überfordert werden und plötzlich nicht mehr die Seite vor sich haben, an die sie sich gewöhnt haben.

Barrieren durchbrechen mit den Google Webmastertools

Suchmaschinen scheitern oft an sogenannten Barrieren, über die man im Vorfeld meist gar nicht nachdenkt. Diese finden sich vor allem im Layout wieder, denn was wir als logisch und ansprechend empfinden, ist für eine Suchmaschine oft unverständlich. Barrieren sind zum Beispiel Flash-Elemente und Frames. In beiden Fällen werten Suchmaschinen Webseiten mit diesen Elementen als leer, entsprechend schlecht wird die Seite also gerankt. Große Bilddateien und lange Seitenladezeiten verschlechtern das Ranking ebenfalls. Diese kommen nicht nur durch zu viel Inhalt zustande, sondern auch durch einen langsamen Server. Auch eine lange URL, die aus vielen Parametern bestehen, behindert Suchmaschinen. Hier sollte man lieber auf sprechende URL’s ausweichen, die es nicht nur der Suchmaschine leichter machen, sondern auch ihren Besuchern. Um diese Barrieren zu erkennen, gibt es ein hilfreiches Tool: Google Webmastertools. Dieses Tool zeigt wie Google Ihre Webseite sieht und zeigt Probleme auf. Dadurch können diese einfach beseitigt werden und Ihre Webseite kommt einem guten Suchmaschinenranking schon viel näher.

SEO-Exkurs: Klick-Zahlen, Besucher oder Likes kaufen?

Als neuer Webseitenbetreiber ist die Verlockung groß, sich bei einem externen Anbieter Likes, Klickzahlen oder eben Besucher-Kommentare zu kaufen. Die Anbieter solcher Dienste werben damit, dass es sich um eine legale Marketing-Option handelt. Das mag soweit auch stimmen, aber wenn man zusätzlich zur eigenen Homepage eine Facebook- oder Twitter-Seite betreibt, um die eigene Seite zu promoten, dann unterliegen diese Accounts den AGBs der sozialen Netzwerke. Das heißt, wenn man dabei erwischt wird, sich Klicks oder Likes zu kaufen, wird der Auftritt im sozialen Netzwerk gesperrt. Und das bedeutet meist einen so großen Imageschaden, dass man die Homepage schließen kann. Daher sollte man auf solch dubiose Angebote unbedingt verzichten. Selbst wenn Drittanbieter damit werben, genau zu wissen, wie viele zusätzliche gekaufte Likes nicht „auffallen“, sollte man sich darauf nicht verlassen. Wer hier auf das falsche Pferd setzt, der schaut hinterher in die Röhre. Wenn man die Tipps und Anleitungen unseres Portals beachtet, werden die eigenen Besucherzahlender Homepage ganz von allein zunehmen und man kann auf dubiose Angebote dankend verzichten!

Fazit: Ein gutes Ranking braucht Zeit

Im Wesentlichen gibt es drei Dinge, die unbedingt beachtet werden müssen, um ein gutes Suchmaschinenranking zu bekommen. 1. Verlinkungen, 2. Optimierung, z.B. in Form von sinnvollen Keywords, keine Barrieren, sowie On- und Off-Page Optimierung, 3. Inhalt, der langsam, aber stetig wachsen sollte. Aus diesem Grund ist der 4. Faktor, der unbedingt berücksichtigt werden muss, die Zeit. Ein guter Webauftritt gelingt nur dann, wenn man sich Zeit lässt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Einstufung als Spam bei zu schnellem Wachstum, sondern auch darauf, dass das Ranking einer Suchmaschine mit der Zeit besser ausfällt. Man könnte sagen eine Webseite ist wie ein guter Wein, je älter, desto besser. Um sich die vier goldenen Regeln besser merken zu können, gibt es eine Eselsbrücke, das sogenannte COLT-Prinzip: Content (Inhalt), Optimierung, Links, Time (Zeit). Nur das Zusammenspiel dieser vier Bausteine trägt zu einer Verbesserung Ihrer Webseite bei und sorgt auf lange Sicht für eine gelungene und erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ihrer Webseite. Wer jetzt all die genannten Punkte umsetzt, ist auf dem besten Weg, eine erfolgreiche Webseite zu entwickeln. Im Idealfall arbeitet man die einzelnen Themenbereiche Schritt-für-Schritt ab. Dann ist man auf der sicheren Seite, alle wichtigen SEO-Vorgaben richtig und sinnvoll umgesetzt zu haben.